04.02.2011 Langsamer Walzer, Foxtrott, Discofox und Cha-Cha-Cha…
Fast jeder kennt sie, doch meist nur noch dem Namen nach. Die Tanzschulzeit ist lange vorbei und die Schritte der meisten Tänze längst in Vergessenheit geraten. Gelegenheiten, das Tanzbein zu schwingen, gibt es eigentlich genug und Spaß macht es noch dazu, doch die meisten fürchten, sich zu blamieren, weil es ja ach so lange her ist, dass man das letzte Mal getanzt hat.
Damit ist nun Schluss! „Darf ich bitten?!“ lautet das neue Motto des Tanzsportclubs Rot-Weiß in Lorsch. Passend zum Valentinstag wartet der TSC Rot-Weiß Lorsch auch im Frühjahr 2012 wieder mit einem weiteren Angebot rund um das Tanzen auf. Überraschen Sie Ihre bessere Hälfte doch zu diesem besonderen Tag, indem Sie sie oder ihn für ein paar Stunden aus dem Alltag entführen und gemeinsam das Tanzbein schwingen gehen.
Ab dem 14. März kann man immer Mittwochabends von 18.45-19.45 Uhr im Lorscher Paulusheim Vergessenes wieder aus dem Dornröschenschlaf wecken. Unter fachkundiger Leitung von Ina Angermüller, die selbst ein sehr breites Spektrum der verschiedensten Tänze und Tanzstile abdeckt, werden die wichtigsten Tänze wieder aufgefrischt. Damit ist Mann und Frau dann für Hochzeiten, Bälle und sonstige Feierlichkeiten gewappnet, auf denen das Tanzbein geschwungen wird. Für weitere Informationen, Fragen und Anmeldungen steht der 2. Vorsitzende des Vereins gerne Rede und Antwort unter vize@tsc-lorsch.de oder Tel. 06251-9850908.
Auch der TSC Lorsch selbst bietet mit seinem Frühlingsball die Möglichkeit, Gelerntes in der Praxis zu erproben. Am 31. März lädt er wieder zu seinem traditionellen und überregional bekannten Frühlingsball in die Lorscher Nibelungenhalle ein. Hier gibt es ausgiebig Gelegenheit, zu Live-Musik zu schwofen und ein paar gesellige Stunden zu verbringen und die Sorgen des Alltags hinter sich zu lassen.
sg
1.1.2012 Frohes Neues Jahr

Das Internetteam des TSC-Rot-Weiß Lorsch Bergstraße e.V. wünscht allen Mitgliedern und Freunden ein gutes Jahr 2012. Möge unser gemeinsames Hobby uns viel Freude bereiten und wir stets in der passenden Verfassung sein, um es zu genießen. nz
10.11.2011 Hessenmeisterschaft und Deutsche Meisterschaft
Quelle: HTV, Cornelia Straub
Die Tanzsportsaison neigt sich, zumindest was die Entscheidungen auf Landesebene angeht, langsam dem Ende zu. Am vergangenen Wochenende wurden in vier Turnierklassen die letzten Hessenmeister dieser Wettkampfsaison ermittelt.
In der zweiten Meisterschaftsentscheidung des Tages ging mit Thomas Bleyer und Regina Heiermann erneut ein Tanzpaar des TSC Rot-Weiß Lorsch an den Start. Im Feld der zehn startenden Senioren II C-Standardpaare konnten sich die beiden Klosterstädter bereits in der Vorrunde gut in Szene setzen und erreichten klar mit der zweithöchsten Wertung das Finale der besten sechs Paare. Mit Spannung wurde die offene Wertung im langsamen Walzer erwartet. Thomas und Regina wurden gleich als erstes Paar aufgerufen und erhielten gemischte Wertungen zwischen Platz drei und fünf. So ging es auch in den drei folgenden Tänzen weiter und die drei Paare auf diesen Plätzen tauschten mehrfach die Reihenfolge, so dass am Ende fleißig gerechnet werden musste, um das Endergebnis zu ermitteln. Marek und Teresa Reis (TSA d. TuS Fritzlar) durften sich in der C-Klasse als klare und unangefochtene Sieger feiern lassen, hatten sie doch nur eine einzige Eins an die Konkurrenz abgeben müssen. Sie nutzten diesen Erfolg zum Aufstieg in die B-Klasse, in der sie erneut das Finale erreichten.
Für Thomas und Regina sollte es am Ende der vierte Platz werden. Mit nur einer einzigen Platzziffer hatten sie das Nachsehen und mussten den erhofften Bronzerang an Dimitri Malyi / Lilia Mala vom Schwarz-Rot-Club Wetzlar abgeben.
Dennoch waren die beiden Lorscher zufrieden mit ihrer Leistung, zumal sie damit dem Aufstieg in die B-Klasse erneut ein Stück näher gekommen sind. Dazu fehlen den beiden nun nur noch zwei Platzierungen und rund fünfzig Aufstiegspunkte. Insgesamt haben sie in diesem Jahr eine beeindruckende Bilanz erzielen können. Erst im Mai hatten sie ihr erstes Turnier in der C-Klasse absolviert und seitdem 5 Platzierungen und 96 Punkte ertanzt. Dazu zählen u.a. ein 5. Platz bei den offenen Landesmeisterschaften von Rheinland-Pfalz sowie ein 2. Platz bei den Heddesheimer Tanzsporttagen Ende Oktober. Hier hatten sie besonderes Glück, denn in der Zwischenrunde waren sie bei einer Drehung mit einem anderen Paar kollidiert und hatten eine heftige „Kopfnuss“ kassiert, sodass das für einen Moment unklar war, ob sie überhaupt weitertanzen konnten.
Nun steht in Kürze das Erlernen des fünften und letzten Tanzes sowie neue Choreografien in den übrigen Tänzen auf dem Programm, um für die nahende B-Klasse gerüstet zu sein, in der es im Gegensatz zu den beiden unteren Klassen keine Schrittbegrenzung mehr gibt.
Stefan und Inge Kolip reisten nach Mühlheim an der Ruhr zu ihrer Deutschen Meisterschaft der Senioren I S-Standard. In der RWE- Sporthalle gingen insgesamt 85 Paare an den Start, um ihren Meister und Vizemeister zu küren, die Deutschland bei der anstehenden Weltmeisterschaft vertreten werden.
Nach zwei Zwischenrunden mit 60 bzw. 46 Paaren qualifizierten sich 24 Paare für das Viertelfinale. Diese Runde wollten auch die beiden Lorscher erreichen – und es sollte gelingen. Mit einer guten Leistung schafften sie den Einzug in diese Runde sehr souverän. Allerdings verließ sie in dieser Runde das Glück, zu stark war die Konkurrenz. Dennoch konnten sie sich mit dem 23. Platz im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz verbessern und waren mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Souveräner Sieger wurden im Finale mit fünf gewonnen Tänzen die amtierenden Weltmeister Tassilo und Sabine Lax, gefolgt von Jörg und Ute Hillenbrand. Den Bronzerang ertanzten sich Thorsten Strauß und Sabine Jacob.
sg
29.10.2011 Jugendformationstag 2011
„Der Jugendformationstag war ein voller Erfolg!“ So das allesumschreibende kurze Resumee des 2. Vorsitzenden des TSC Rot-Weiß Lorsch Thomas Bleyer.
Die ursprünglich als 5-stündiges Event geplante Veranstaltung hatte sich kurzfristig durch weitere Meldungen von Mannschaften noch zu einer wahren Großveranstaltung entpuppt. Bereits um 8.00 Uhr morgens trafen die ersten Gruppen vor der Werner-von Siemens-Halle in Lorsch ein, obwohl die Vorrunde erst für 12.00 Uhr angesetzt war. Von nah und fern – die weiteste Anreise hatte die Mannschaft aus Kassel – trudelten nach und nach die Gruppen mit ihren Eltern und Trainern ein und füllten die Ränge der Sporthalle bis zum offiziellen Beginn der Veranstaltung restlos. Vor Beginn hatte man von Seiten des ausrichtenden Lorscher Tanzsportclubs noch Bedenken, ob die Halle nicht zu groß sei und sich die Besucher darin eventuell verlieren würden. Doch diese Bedenken zerstreuten sich schnell. Der neue Austragungsortes war für diese Art der Veranstaltung genau richtig gewählt.
Insgesamt traten 16 Mannschaften mit 186 überwiegend weiblichen Mitgliedern auf, unterteilt in zwei Altersgruppen und je zwei Stilrichtungen. Den Anfang machten die zwei Gruppen der Kinder Jazz & Modern Dance, gefolgt von den Kindermannschaften im Hip Hop und Video Clip, bei denen auch die Kinder-Gruppe des TSC Lorsch ihren allerersten Auftritt bei einem solchen Wettkampf hatte. Erst wenige Tage vor dem Start hatten die „Sweet Girls“ von ihrer Trainerin Ina Angermüller im letzten gemeinsamen Training die Starterlaubnis erhalten. Eigentlich glaubte Ina nicht, dass die Kids nach erst vier Wochen Training schon soweit wären, um auf einem Turnier zu tanzen. Da sich die Kinder aber in den letzten Wochen sehr angestrengt hatten und auch privat zu Hause noch viel geübt hatten, wollte sie ihnen den Start nicht verwehren. Dass Ina gut daran getan hatte, bewiesen die 10 Mädels und 1 Junge bereits in der Vorrunde. Mit ihrer gut durchdachten Choreografie zu fetziger mitreißender Musik begeisterten sie Zuschauer und Mitstreiter gleichermaßen und mussten sich vor ihrer Konkurrenz keineswegs verstecken.
Im Anschluss zeigten die 11 Jugendmannschaften in den gleichen Kategorien wie die Kinder ihre Darbietungen. Durch sehr unterschiedlich gewählte Musik - die von aktuellen Chart-Hits über Musicalmusik bis hin zu Filmmusiken reichte - und abwechslungsreiche Choreografien, waren die Darbietungen sehr unterhaltsam. Auch bei den Jugendgruppen Jazz & Modern war mit den „Beat Freaks“ eine weitere Gruppe des TSC Lorsch am Start, die ebenfalls von Ina Angermüller trainiert wird. Sie zeigten sich bei ihrem bislang zweiten Start bei einem Turnier stark verbessert und konnten mit ihrem Mix aus Songs von Bruno Mars, Ricky Martin, Lady Gaga und, Christina Aguilera ebenfalls eine überzeugende Leistung bieten und das Publikum in ihren Bann ziehen.
Nach der Vorrunde stärkten sich Tänzer und Publikum gleichermaßen am reichhaltigen Kuchenbuffet und den angebotenen Würstchen. Anschließend ging es am Nachmittag in die einzelnen Finals. Da in keiner Startgruppe mehr wie sechs Mannschaften angetreten waren, durften alle Crews noch einmal tanzen. Nachdem die Startreihenfolge ausgelost worden war, ging es wieder los und die Tänzer/innen verwandelten die Sporthalle erneut in einen wahren Hexenkessel. Mit rhythmischem Klatschen wurden die Teilnehmer zu Bestleistungen angespornt.
Bei den Kindern Jazz & Modern ging der Sieg an die Gruppe „Emotion“, die die Zuschauer mit ihrer Choreografie zu Musiken aus dem „König der Löwen“ nach Afrika entführten. Den zweiten Platz belegte die Gruppe „Incredible“ aus Bensheim.
Der Sieg bei den Kindern Hip Hop und Video Clip ging an die Michael Jackson-Choreo der Gruppe „Only Girls“ vor den „Sweet Gilrs“ vom ausrichtenden TSC Rot-Weiß Lorsch, die damit einen tollen Einstand feiern konnten und ihre Trainerin mit ihrer hervorragenden Leistung vollkommen überrascht hatten. Der dritte Platz ging an die „Lady Crazy“ aus Viernheim.
Auch bei den Jugendlichen Jazz & Modern konnte der TSC Lorsch mit den „Beat Freaks“ erneut einen zweiten Platz einheimsen. Sie mussten sich nur den Tänzerinnen der Gruppe „Intension“ geschlagen geben, die das Publikum mit ihrer Choreografie zu den Klängen von „Pirates of the Caribean“ begeistert hatte. Dritte wurden hier gleich zwei Mannschaften; die „Cakewalk“ aus Fürth und die Gruppe „Lacrima“ aus Dettingen.
Bei den Jugendlichen Hip Hop setzten sich die drei Gruppen mit den meisten Hip Hop-Elementen wie erwartet an die Spitze. Dem Namen ihrer Choreografie („Classic Hip Hop“) machten die „Urban Beats“ alle Ehre und begeisterten das Publikum mit vielen typischen Tanz-Elementen. Auf Rang zwei folgten die „Feel the Beat“ vor den „em-Dee`s“.
Bei der Siegerehrung gab es dann für die Siegermannschaften einen schönen Pokal und für alle Mitwirkenden Tänzer/innen eine Medaille, so dass jeder eine eigene kleine Erinnerung an eine sehr gelungene Veranstaltung mit nach Hause nehmen konnte. Durch viele positive Rückmeldungen von Seiten der Teilnehmer und Zuschauer bestärkt, wird dies mit Sicherheit nicht die letzte derartige Veranstaltung sein, die der TSC Rot-Weiß Lorsch ausgerichtet hat.
sg
27.10.2011 Latein-Hessenmeisterschaften und Holland Masters
Nur kurze Zeit nach den Hessischen Meisterschaften der Hauptgruppe II (ab 28 Jahren) in der Standardsektion waren nun die Lateinpaare an der Reihe. Dass der TSC Rot-Weiß Lorsch auch hier gute Paare vorzuweisen hat, ist mittlerweile hinlänglich bekannt und so war die Hoffnung auf gute Platzierungen gut nachzuvollziehen. Mit Walter und Jutta Hirsch sowie Markus und Steffi Grebe traten gleich zwei Senioren-Paare (ab 35 Jahren) in ihrer jeweiligen Startklasse an, um sich der zum Großteil deutlich jüngeren Konkurrenz zu stellen und ein Wörtchen bei der Medaillenvergabe mitzureden. Ausrichter der vorletzten Meisterschaft in 2011 war der benachbarte Club in Viernheim, der mit dem Bürgerhaus einen einer Meisterschaft würdigen Austragungsort gewählt hatte, und Paaren wie Zuschauern eine rundum gelungene Veranstaltung bot.
Walter und Jutta Hirsch machten in der B-Klasse den Anfang. Dies war für die beiden, die noch relativ neu in der B-Klasse sind, der erste Start in der Hauptgruppe II, dementsprechend nervös waren die beiden zu Beginn. Da in dieser Klasse nur zwei Paare gemeldet waren, wurde die B-Klasse mit der A-Klasse kombiniert, damit sie nicht ausfallen musste. Dadurch traten insgesamt 10 Paare zur Meisterschaft an, aber nur eines der beiden B-Paare konnte sich gegen die harte Konkurrenz der höheren Klasse durchsetzen. Walter und Jutta dagegen blieb der Einzug ins Finale erwartungsgemäß versagt und sie mussten der Endrunde als Zuschauer beiwohnen. Dennoch wurden sie bei der anschließenden Siegerehrung mit der Silbermedaille und dem Vizemeistertitel in der B-Klasse belohnt.
In der anschließenden S-Klasse – der höchsten Klasse, die es im deutschen Amateur-Tanzsport gibt - ging mit Markus und Steffi Grebe das zweite Lorscher Paar an den Start. Hier konnte die Meisterschaft regulär ausgetragen werden, da ausreichend Paare am Start waren. Es traten zwar - wie in den vorangegangenen Startklassen auch - nur wenige, dafür aber qualitativ sehr gute Paare an, um ihren Meister zu küren.
Für die beiden Lorscher, die diese Klasse seit ihrer Einführung im Jahr 1998 bei jedem Start dominiert hatten, war es die bis dato stärkste Konkurrenz, so dass Markus und Steffi doch zu Beginn des Turniers recht angespannt waren, da sie auch in diesem Jahr gerne ihren angestammten Platz gegen die junge Konkurrenz verteidigen wollten. Trotzdem gelang den beiden eine gute Vorrunde und sie wurden von den zahlreich anwesenden Lorscher Schlachtenbummlern und befreundeten Viernheimer Paaren fantastisch angefeuert. Mit voller Kreuzchenzahl zogen sie erneut als Favoriten in die Endrunde ein, wovon Markus und Steffi zu diesem Zeitpunkt allerdings keine Ahnung hatten. Die Wertung des ersten Finaltanzes wurde von den beiden Klosterstädtern mit Spannung erwartet. Umso überraschter und erfreuter waren sie, als sie alle ersten Plätze für die Samba auf sich vereinen konnten. Auch in den folgenden vier Tänzen ergab sich am Ende das gleiche Bild und sie gaben keine einzige Eins an ihre Mitstreiter ab. Mit allen Bestnoten gewannen Markus und Steffi Grebe erneut die Landesmeisterschaft der Hauptgruppe II S-Latein und können damit den mittlerweile siebten Meisterpokal in ihr Regal stellen.
Aber auch international waren die beiden Lorscher Tänzer wieder sehr erfolgreich unterwegs. Bereits eine Woche zuvor waren Markus und Steffi Grebe in Arnheim/ Niederlande beim dortigen Weltranglistenturnier der Holland Masters angetreten. Das Traditionsturnier beinhaltete in diesem Jahr erstmals ein Turnier für die Senioren-Latein Paare, was von diesen sehr begrüßt wurde, da dieses Turnier ein sehr schönes Ambiente bietet. Zu später Stunde begann das Senioren-Turnier als vorletztes des Tages. Über Vor-und Zwischenrunde konnten sich Markus und Steffi Grebe für das siebenpaarige Finale qualifizieren. Auch in der Endrunde wussten die beiden Klosterstädter zu überzeugen und belegten am Ende einen sehr guten dritten Platz. Der Sieg ging an die diesjährigen Blackpool-Gewinner und Deutschen Meister Andreas Hoffmann/Isabel Krüger aus Köln vor den Finnen Petri und Ulla Jarvinen, die bereits zwei Mal das wichtigste Turnier im Tanzsport in Blackpool gewonnen hatten.
sg
24.10.2011 Rangliste in Köln und Hessenmeisterschaft in Gießen
Erneut waren zwei Paare des TSC Rot-Weiß Lorsch äußerst erfolgreich auf nationalem Parkett unterwegs.
68 Senioren I S-Standard-Paare fanden sich im Clubheim des TTC Rot-Gold Köln ein, um Ranglistenpunkte für die Qualifizierung zur Deutschen Meisterschaft zu sammeln. Darunter auch das Lorscher Paar Stefan und Inge Kolip. Drei hochkarätige Finalisten aus 2010 waren nicht mit von der Partie, so dass Bewegung in die Rangfolge kam. Die Kreuzchenverteilung in den Vor- und Zwischenrunden ergab nach einer 48er-Runde eine 28er-Zwischenrunde, danach ein 15-paariges Semifinale. Die Wertungsrichter hatten folglich eine große Auswahl an Paaren. Auch die beiden Klosterstädter konnten im Feld der 68 Paare einen sehr positiven Eindruck bei den Wertungsrichtern hinterlassen und erreichten souverän die Runde der besten 24 Paare. Hier holten sie noch einmal das Letzte aus sich heraus und schafften den Einzug ins Semifinale. Auch hier gelang ihnen noch einmal eine gute Runde, doch an einen Einzug in das Finale war nicht zu denken und so schlossen Stefan und Inge das Turnier bei gemischten Wertungen mit einem guten 14. Platz ab. Einig wurden sich die Wertungsrichter nur bei Jörg und Ute Hillenbrand aus Wiesbaden. Mit voller Kreuzchenzahl zogen die beiden mit riesigem Vorsprung ins Finale ein. Dort machten sie mit einer Traumwertung von allen möglichen 35 Einsen ihrer Startnummer eins alle Ehre. Mit Michael und Michaela Nimz war noch ein zweites Paar des Lorscher Clubs am Start. Sie belegten einen guten 21. Platz.
Um Landesmeisterehren ging es für Napoleon Wittig mit seiner Partnerin Yvonne Scheller. In der Kongresshalle in Gießen richtete der Gießener Tanz-Club 74 neben zwei anderen Meisterschaften auch die diesjährigen Hessischen Meisterschaften der Hauptgruppe II (ab 28 Jahren) S-Standard aus. Bereits in der Vorrunde der sieben angetretenen Paare konnten Napoleon und Yvonne die Wertungsrichter überzeugen und zogen mittlerweile zum vierten Mal in Folge in das Finale ein. Hier waren die Plätze bereits von Anfang an klar verteilt und das Lorscher Paar konnte sich in allen fünf Tänzen einen ungefährdeten vierten Platz sichern und sich damit im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz verbessern.
Für den Rest des Jahres stehen nur noch zwei Landestitelkämpfe aus, bei denen auch wieder Lorscher Paare am Start sein werden und darauf hoffen, bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitreden zu können.
sg
18.10.2011 Bronze für Grebes bei Holland-Masters
Auf den HTV-Seiten kann gelesen werden, dass Markus und Steffi Grebe bei den Holland Masters auf das Siegertreppchen getanzt sind und mit der Bronzemedaille des Senioren I Latein-Turniers heimkehren nz
1.10.2011 Lorscher Paare in Rödermark und Viernheim
Gleich vier Paare des TSC Rot-Weiß Lorsch tanzten am vergangenen Wochenende auf zwei unterschiedlichen Turnieren und alle vier konnten hervorragende Ergebnisse für sich verbuchen.
Für Stefan und Inge Kolip und Michael und Michaela Nimz war es eins der wichtigsten Turniere des Jahres; es ging um die Hessischen Meisterschaften, die in der Kulturhalle in Rödermark ausgetragen wurden.
Diese erwies sich zum wiederholten Male als absolut würdig für die Ausrichtung zweier hochrangiger Meisterschaften. Zunächst fiel die Entscheidung in der Senioren I S-Standard-Klasse. Neben 14 weiteren Paaren gingen in dieser Klasse auch die beiden Lorscher Paare an den Start.
Über Vor- und Zwischenrunde konnten sich beide Paare mit hervorragenden Leistungen bis ins Finale tanzen. Für Stefan und Inge war dies zu erwarten, aber Michael und Michaela freuten sich bereits zu diesem Zeitpunkt riesig, da sie damit erstmals den Einzug in das Finale einer Hessischen Meisterschaft geschafft hatten. Damit aber nicht genug. Beflügelt durch diesen Erfolg, konnten Michael und Michaela sogar die bereits etablierten Finalpaare angreifen. Bei gemischten Wertungen von drei bis sechs konnten sie das Ehepaar Sipek (TSC Rödermark) auf den sechsten Platz verweisen und belegten am Ende einen hervorragenden fünften Platz. Für Stefan und Inge lief das Turnier nach Plan und sie ertanzten sich wie im vergangenen Jahr klar und ungefährdet den dritten Platz und damit die Bronzemedaille. Der Sieg ging an die vielfachen Hessischen und Deutschen Meister Jörg und Ute Hillenbrand aus Wiesbaden.
Zeitgleich wurden in Viernheim diverse Turniere um den Brundtlandpokal ausgetragen. Auch hier waren mit Thomas Bleyer/ Regina Heiermann und Markus und Steffi Grebe zwei weitere Lorscher Paare aktiv. Am frühen Mittag gingen Thomas und Regina im zweiten Turnier des Tages in der Senioren II C-Standard-Klasse an den Start. Mit guten Leistungen konnten sie sich klar für das Finale qualifizieren und beherrschten auch hier das Feld. Mit 15 von 20 möglichen Einsen gewannen sie alle vier Tänze und entschieden das Turnier für sich.
Das letzte Turnier des Tages bestritten Markus und Steffi Grebe am Abend bei den Senioren S-Latein. Bei mittlerweile sehr schlechter Luft waren alle Paare froh, dass es aufgrund der wenigen Starter nur eine verkürzte Sichtungsrunde vor dem Finale gab. Als Vierte der Deutschen Meisterschaften dominierten Markus und Steffi Grebe das Feld klar und begeisterten die wenigen nach dem langen Turniertag noch verbliebenen Zuschauer mit ihrem Tanzen. So nahmen auch in diesem Turnier die beiden Klosterstädter den Siegerpokal mit nach Lorsch.
Mit diesen hervorragenden Ergebnissen der Lorscher Paare hat sich ein weiteres Mal gezeigt, dass der TSC Lorsch mit seinen Trainern Peter Müller und Robert Wolf gute Rahmenbedingungen für herausragende Leistungen seiner Paare schafft, die sich diese mit fleißigem Training erarbeiten.
sg
1.10.2011 ZUMBA® - Die Party geht weiter - im Paulusheim
Der TSC Lorsch freut sich, dass das neue Angebot ZUMBA® so gut angenommen wird. Um dem Andrang gerecht zu werden, verlegen wir das Training am 05.10, 12.10. und 19.10. ins Paulusheim.
Dort steht uns ein größerer Saal zur Verfügung und Ina wird uns die Schritte auf der Bühne zeigen können.
Die Anfangszeit ändert sich nicht, es bleibt bei 20:00 Uhr.
Wir hoffen, alle Fans von ZUMBA® ab kommendem Mittwoch im Paulusheim wieder begrüßen zu können. tb
24.09.2011 Hessenmeisterschaft Senioren I Standard
In Rödermark tanzten in diesem Jahr die Senioren I um den Titel des Hessenmeisters. Vor fachkundigem Publikum und Lorscher Schlachtenbummlern traten Stefan und Inge Kolip sowie Michael und Michaela Nimz für den TSC Rot-Weiß Lorsch an.
Nach straff organisierter Vor- und Zwischenrunde wurde das sechspaarige Finale aufgerufen. Sehr zur Freude der mitgereisten Trainerin Tatiana Müller waren die beiden Lorscher Paare mit von der Partie. Bemerkenswert ist, dass zwei weitere Paare unserer Lorscher Trainer im Finale vertreten waren.
Den Sieg ertanzten sich zum wiederholten Mal mit allen Einsen die deutschen Vizemeister Jörg und Ute Hillenbrand vom TC Blau-Orange Wiesbaden vor Thomas und Christiane Laux, die für die TSA Blau-Gelb d. SG Weiterstadt am Start waren und die Silbermedaille des letzten Jahres verteidigen konnten. Die Bronzemedaille ging erneut an die Lorscher Stefan und Inge Kolip. Auf den folgenden Plätzen gab es Veränderungen zum Vorjahr, denn Michael und Michaela Nimz hatten sich erstmals für das Finale qualifiziert. Sie schlossen am Ende mit dem fünften Platz ab. Das ganze Ergebnis lässt sich beim HTV nachlesen. nz
21.09.2011 Riesen Zuspruch beim Start von Zumba®
Ihren Augen trauten die TSCler kaum, als sich am Mittwoch der Saal mit Teilnehmern zum Start von Zumba® füllte und füllte. Man hatte den Eindruck, sie wären mit Bussen angereist. Das Angebot hatte eine riesen Resonanz, die von der Trainerin Ina Angermüller und den TSC-Verantwortlichen nicht erwartet wurde. Wir wünschen allen viel Spaß und Freude bei diesem neuen Angebot. nz
14.09.2011 Änderungen im Trainingsplan
Da sich Ina Angermüller tänzerisch weiter ausbilden lässt, sind einige Änderungen im Trainingsplan nötig geworden, die ab sofort gelten. Die Trainingszeiten sind in der passenden Rubrik geändert. Maßgebend ist die pdf-Datei.
nz
11.9.2011 Neue Gruppen für ZUMBA®
Am 21.September um 20:00 Uhr startet die Zumba®-Party des TSC Lorsch im Clubheim, Sandstraße 11 in Lorsch!
Tanz und Fitness verbinden sich zu einem schweißtreibenden Mix aus guter Laune, heißen Beats und jeder Menge Spaß.
Unsere Trainerin Ina Angermüller ist hier in ihrem Element und wird auf sportliche Weise leicht zu erlernende Tanzschritte auf lateinamerikanische Musik zu einer bewegungsintensiven Stunde zusammenstellen.
Hier kann jeder mitmachen!
Und das beste: Man muß nicht tanzen können, um Zumba® zu machen! Spaß an der Bewegung zu haben reicht aus.
... und die Party geht weiter: immer mittwochs um 20:00 im Clubheim.
Der TSC Lorsch freut sich auf Euch.
11.9.2011 Standard-Workshops des TSC Lorsch für D-/C-Klasse und Breitensportler
Erfreulicherweise waren die ersten beiden Workshops am 14.08. und 10.09. ausgebucht. Über diesen regen Zuspruch freuen wir uns natürlich sehr und danken allen Paaren für ihr Interesse.
Um unsere Workshop-Reihe fortzusetzen, finden die nächsten Standard-Workshops für Paare der D- und C-Klasse sowie wettbewerbsorientierte Breitensportler an folgenden Terminen statt:
30./31.07.2011 Arbeitseinsatz im Clubheim
Der Arbeitseinsatz im Clubheim am 30./31. Juli ist schon wieder vorbei. Von über einem Dutzend Helfer wurden in über 110 Arbeitsstunden bis Sonntag abend die Arbeiten fast komplett fertig gestellt:
24.7.2011 Hirsch bei der TBW-Trophy
Im Gegensatz zu den meisten anderen Sportarten gibt es im Tanzsport keine richtige Saison, sodass die Paare das ganze Jahr über die Möglichkeit haben, an Wettkämpfen teilzunehmen. Walter und Jutta Hirsch nahmen diese in Öhringen beim zweiten Qualifikationsturnier der TBW-Trophy Serie wahr und kehrten sehr erfolgreich mit drei Finalplätzen zurück.
Öhrigen scheint ein Magnet für die Seniorenpaare aus dem In- und Ausland zu sein. So viele Paare wie noch nie kamen ins Tanz-Sport-Centrum, um Punkte und Platzierungen für die Trophy-Rangliste zu sammeln. Das Wetter hatte sich in diesem Jahr dagegen etwas zurückgehalten. Es war rund 10°C kühler als im Vorjahr, aber ähnlich drückend. Das Gewitter am Sonntagnachmittag brachte den Aktiven im Saal nur wenig Abkühlung.
298 Starts mussten am Samstag bewältigt werden, was zu erheblichen Verspätungen von bis zu drei Stunden führte. Für Sonntag wurden organisatorische Verbesserungen vorgenommen, so dass sich die Verspätung mit 1,5 Stunden in Grenzen hielt. Immerhin noch 259 Starts wurden am zweiten Tag abgewickelt. Mit 557 Starts gehörte diese Trophy-Veranstaltung zu einer der bestbesuchten.
Beim Latein-Turnier der Senioren I B gingen am Samstag neben Walter und Jutta noch 14 weitere Paare an den Start. Die lange Wartezeit durch die Verspätung wurde zu gemütlichem Kaffeeklatsch genutzt, bevor es an die Arbeit ging. Über Vor- und Zwischenrunde qualifizierte sich das Ehepaar Hirsch vom TSC Rot-Weiß Lorsch schließlich klar für das Finale. Bei leicht gemischter Wertung erreichten sie in den fünf Tänzen vier Mal den dritten und einmal den vierten Platz, sodass sie schlussendlich mit dem dritten Gesamtplatz belohnt wurden.
Da sie am nächsten Tag erneut in Öhringen tanzen wollten, hatten sich Walter und Jutta die lange Anfahrt gespart und im Hotel einen Miniurlaub eingeplant. Am Sonntag standen für die beiden sogar zwei Turniere auf dem Programm.
Den Anfang machte das Turnier der Senioren I C-Standard, das mit 28 Paaren zahlenmäßig sehr stark besetzt war. Chaos bei der Auslosung der ersten Runde führte zu einiger Verwirrung und es bedurfte dreier Versuche, bis es endlich klappte. Um nicht wieder in Zeitverzug zu geraten, drückte der Veranstalter mächtig auf das Tempo, so dass bereits die 2. Zwischenrunde mit 10 Paaren in einer Runde getanzt wurde und keine Verschnaufspause für die Paare blieb. Zumindest blieb Walter und Jutta die Schachtelung des Standard- und Lateinturniers – welche die Turnierleitung kurzzeitig ins Auge gefasst hatte - erspart. Dies hätte für die beiden Klosterstädter einen Kleiderwechsel und totale Hektik nach jeder Runde bedeutet. Auch in Standard konnten sie wie am Vortag bis ins Finale vorrücken und einen hervorragenden 4. Platz belegen.
Nach kurzer Umziehpause ging es direkt mit dem Lateinturnier der Senioren I B weiter. Zum Glück war das Starterfeld am zweiten Tag etwas kleiner, so dass hier nur eine Vor- und Endrunde getanzt wurde. Dennoch mussten Walter und Jutta den vorangegangenen Strapazen Tribut zollen und ihre Kräfte ließen im Finale deutlich nach, so dass es an diesem Tag „nur“ zu einem sechsten Platz im Finale reichte. Dies ist aber dennoch ein fantastisches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass sie nun die mittlerweile 9. Runde in zwei Tagen absolvierten.
So waren Walter und Jutta Hirsch auch keineswegs traurig über das Ergebnis, sondern freuten sich über drei tolle Finalplätze, die sie dem Aufstieg in die jeweiligen nächsthöheren Klassen wieder ein Stück näher gebracht haben. sg
17.7.2011 Arbeitseinsatz im Clubheim
Der Arbeitseinsatz am letzten Wochenende ist gut über die Bühne gegangen.
Die beim letzten Arbeitseinsatz verputzen Wände wurden abgeschliffen, mit einem Gipsputz versehen, grundiert und anschließend gestrichen.
Der Grundanstrich der Kuppeldecke inklusive der Kassetten und Deckenrosetten wurde fertiggestellt.
Der Schmuckfarbenanstrich der Säulen wurde weitestgehend vorgenommen und bei den Kassetten der Deckenbögen begonnen.
Die vorhandenen Lichtleistenbretter wurden lackiert, ebenso die beiden Türen an der Spiegelseite.
Bis zum nächsten Termin am 30./31.Juli sollen noch die fehlenden Lichtleisten montiert werden, damit an diesem Wochenende die Arbeiten im Saal beendet werden. Hier ist jeder freiwillige Helfer willkommen.
25.06.2011 Vienna Dance Concours 2011
Wien ist immer eine Reise wert. Dass wissen auch Markus und Steffi Grebe vom TSC Rot-Weiß Lorsch. Die beiden Lorscher Tänzer reisen mindestens einmal im Jahr zu Weltranglistenturnieren in die europäische Metropole, die dazu noch eine der Lieblingsstädte der beiden ist. In diesem Jahr fand das Turnier aufgrund terminlicher Überschneidungen im Sommer statt. Somit konnten Markus und Steffi die Stadt erstmals bei angenehmen Temperaturen erkunden. Zunächst stand aber das Turnier im Vordergrund. Dieses hat im alten Wiener Rathaus jedes Jahr durch die besondere Atmosphäre des alten Gemäuers seinen ganz speziellen Reiz, den alle Paare sehr zu schätzen wissen. Wenn die Tanzpaare in ihren glitzernden Kleidern vor der imposanten Kulisse ihre Runden drehen und den Saal in einen richtigen Ballsaal verwandeln, wird dem geneigten Zuschauer ein ums andere Mal klar, dass Tanzen mehr ist als „nur“ ein Sport. Es stellt eine Symbiose aus Hochleistungssport und Kunst dar, die in Anbetracht der Sporthallen, die die Tänzer meist als Austragungsort vorfinden, gar zu oft in Vergessenheit gerät. So gehören derartige Turniere, wie sie in Wien geboten werden, auch zu den Lieblingsturnieren des Lorscher Tanzpaares. Dies spiegelt sich auch in guten Leistungen und entsprechenden Ergebnissen wider. So konnten sie in diesem Jahr erneut mit Platz Zwei eine Topplatzierung mit nach Hause nehmen.
Dass die beiden Klosterstädter wieder einen guten Tag hatten, zeigte sich bereits in der Vorrunde, die sie mit maximaler Wertung abschlossen. Im Semifinale der besten zwölf Paare trennte sich die Spreu vom Weizen und zwei Paare setzten sich mit gleicher Anzahl Kreuze an die Spitze. Das eine Paar war mit den Tschechen Martin Macoun/ Romana Motlova der Zehnte der letzten Weltmeisterschaft, das andere Paar war Markus und Steffi.
Das Finale war sehr gut und international besetzt und es befanden sich neben den besagten beiden Paaren noch zwei Paare aus Italien, eines aus Russland und eines aus Ungarn darin, welche nun um die Plätze kämpften. Alle Paare gaben noch einmal ihr Bestes und begeisterten das Publikum. Jeder Tanz wurde mit großem Applaus gewürdigt. Doch am Ende mussten auch in diesem Turnier Plätze vergeben werden, was auch für die Wertungsrichter oftmals eine undankbare Aufgabe ist. Gespannt warteten die beiden Klosterstädter auf die Platzverteilung. Da das Wertungsgericht sehr osteuropäisch zusammengesetzt war und sich drei ebensolche Paare im Finale befanden, hatten sie ein ungutes Gefühl, was ihr Abschneiden anging. Doch da sollten sie sich irren! So ging Platz 6 klar an Italien, die Plätze 3 bis fünf lagen dagegen sehr dicht beieinander. Schlussendlich hatte das zweite italienische Paar das nötige Glück und konnte das russische und ungarische Paar hinter sich lassen. Platz zwei ging an Markus und Steffi Grebe, die sich riesig darüber freuten, und der Sieg ging erwartungsgemäß an die beiden Tschechen.
Am Abend wurde beim traditionellen Heurigen das Ergebnis mit mehreren befreundeten Paaren gebührend gefeiert. Am nächsten Tag blieb noch Zeit für einige touristische Unternehmungen, bevor es wieder in Richtung Heimat ging. sg
Da Wien bekanntlich immer eine Reise wert ist, hatte sich auch Familie Nimz auf den Weg gemacht und für das Standard-Turnier der Senioren I gemeldet. Das sehr internationale Startfeld aus 53 Paaren wies sogar Paare aus Hong Kong aus. Michael und Michaela Nimz konnten in den ersten beiden Runden das Wertungsgericht voll überzeugen und zogen souverän in das Viertelfinale ein. Dort war allerdings die Leistungsdichte rund um die amtierenden Weltmeister so hoch, dass die beiden Lorscher sich nicht für das Halbfinale qualifizieren konnten. Mit dem 20. Platz bestätigten Sie ihre aktuellen Turnierergenisse und konnten sich den ebenfalls den touristischen Highlights von Wien widmen. nz
14.6.2011 Arbeitseinsatz am Pfingstwochenende 2011
Nachdem in kleineren Einsätzen einige Fortschritte zur Gestaltung des Clubheims von den Mitgliedern des Bauausschusses erzielt wurde, stand nun wieder ein größerer Einsatz an, zu dem alle Mitglieder kurzfristig aufgerufen wurden.
Die letzten Abbrucharbeiten hatten jeweils das Hauptziel, eine vernünftige Planung zu ermöglichen. Denn Planungsvarianten und Kostenvoranschläge sind stark von der vorhandenen Bausubstanz abhängig. Offensichtlich war das bei der Suche nach feuchtem Mauerwerk und der Analyse der Elektrik. Der Arbeitseinsatz des Wochenendes hatte nun das Ziel, wieder ein halbwegs wohnliches Clubheim herzustellen, bis wir zu den größeren Maßnahmen kommen, die noch Förderanträge voraussetzen. Bevor über die Förderanträge bei Stadt, Kreis, Land und Landessportbund nicht entschieden ist, darf ja nicht mit den Baumaßnahmen begonnen werden.
Seit dem Pfingswochenende sind die offenen Kabelanlagen nun wieder verputzt und frische Farbe an den Wänden zeugt vom frischen Wind der weht. Allen Helfern und den Mitgliedern den Bauausschusses herzlichen Dank.
Wer sich weiter in die Planung oder die Umsetzung einbringen möchte, ist gerne gesehen und möge sich bei Tim Kilian melden. Außerdem freuen wir uns über jede Spende, die uns dem neuen Clubheim näher bringt. Dabei geht es oft um Kleinigkeiten - auch als Sachspenden - von den Schrauben bis zum Rohbau. Walter Hirsch freut sich als Kassenwart über jeden Kontakt. nz
10.06.2011 Landesmeisterschaft für Bleyer/Heiermann und Turniersieg für Kolips
Austragungsort der Hessenmeisterschaften der Senioren I C in den lateinamerikanischen Tänzen war die Stadthalle in Kelkheim. Vom TSC Rot Weiß Lorsch ging mit Thomas Bleyer und Regina Heiermann auch ein Paar aus der Klosterstadt an den Start. Im Vorfeld der Meisterschaft mussten die Paare bis zuletzt bangen, ob das Turnier aufgrund der übersichtlichen Anzahl Paare überhaupt stattfinden würde. Doch im Gegensatz zur Meisterschaft der D-Klasse, die aufgrund von nur zwei Startmeldungen ausfallen musste, konnte die C-Klasse ihren Meister ermitteln.
Bereits in der Vorrunde konnten sich die beiden Lorscher gemeinsam mit einem weiteren Paar deutlich an die Spitze setzen und auch im Finale sollte sich dies fortsetzen. Die offene Wertung im ersten Tanz wurde von den Paaren mit Spannung erwartet. Thomas und Regina durften sich bereits hier über einen ersten Platz in diesem Tanz freuen. Auch die noch folgenden drei Tänze konnten sie jeweils mit drei ersten und zwei zweiten Plätzen für sich entscheiden und so den Gesamtsieg mit nach Hause nehmen. Damit stellt Lorsch auch in diesem Jahr den Landesmeister in dieser Klasse, nachdem bereits im vergangenen Jahr mit Walter und Jutta Hirsch der Hessenmeister aus der Klosterstadt kam.
Thomas und Regina nahmen bei der Siegerehrung mit Freude und Stolz die Goldmedaille entgegen, entschieden sich aber gegen den möglichen Aufstieg in die B-Klasse, da dies erst ihr drittes Turnier in dieser Klasse war. So wollen sie noch einige Zeit in der C-Klasse verbringen und die fehlenden 3 Platzierungen und 40 Punkte auf den kommenden Turnieren ertanzen. Wenn alles nach Plan läuft, soll der Aufstieg im Herbst erfolgen, um über die Wintermonate die neuen B-Programme und den letzten noch fehlenden Tanz, den Paso Doble, einzustudieren. Das Bild der Siegerehrung wurde uns freundlicher Weise von Cornelia Straub vom HTV zur Verfügung gestellt.
Auch Stefan und Inge Kolip waren erneut auf nationalem Parkett unterwegs. Auf einem kleinen offenen Turnier in Frankfurt dominierten sie die Konkurrenz haushoch und gewannen das Turnier mit allen 25 Einsen.
sg
10.6.2011 Hessen tanzt 2011
Mit 3191 Meldungen und 2816 Starts ist die Großveranstaltung „Hessen tanzt“ des Hessischen Tanzsportverbandes auch in diesem Jahr wieder eine der erfolgreichsten Tanzsportveranstaltungen in Deutschland. Sowohl in der Frankfurter Eissporthalle wie auch in der Fabriksporthalle nur wenige Kilometer entfernt, fanden zahlreiche Turniere für junge und jung gebliebene Tänzer aus dem gesamten Bundesgebiet sowie auch einigen Anrainerländern statt. Besonders im Kinder- und Juniorenbereich war die Beteiligung in diesem Jahr erfreulich gut. Auch die Ranglistenturniere, die zugleich als Qualifikationsturniere für die Deutschen Meisterschaften in den höchsten Klassen fungieren, waren gut besucht. Derzeit gibt es in Deutschland nur noch wenige große Turniere, bei denen die Paare viele Punkte auf einmal für den Aufstieg sammeln können.
Auch die Lorscher Paare schätzen diese Tatsache und so gingen gleich sechs Paare in den verschiedensten Klassen an den Start. Am Samstag hatten gleich fünf Paare das Vergnügen auf sieben Flächen simultan in der Eissporthalle zu tanzen. Hatte man selbst gerade Verschnaufspause, richtete man die Blicke auf die benachbarten Flächen und suchte die Vereinskameraden, um sie anzufeuern. So angespornt, konnten die Lorscher Paare einige gute Platzierungen für sich verbuchen. So erreichten Napoleon Wittig/ Yvonne Scheller im Ranglistenturnier der Hauptgruppe S-Standard die Runde der besten 48 Paare. Bei der Rangliste der Senioren I S-Standard gingen gleich zwei Lorscher Paare an den Start und kämpften sich gemeinsam durch die Runden. Belohnt wurden Michael und Michaela Nimz mit dem 20. Platz und für Stefan und Inge Kolip ging es sogar noch bis ins Semifinale, das sie auf einem hervorragenden 11. Platz abschlossen.
Für Thomas Bleyer und Regina Heiermann (Senioren II C-Standard) sowie Walter und Jutta Hirsch (Senioren I C-Standard) ging es zwar nicht um Ranglistenpunkte, dafür aber um Punkte und Platzierungen für die nächsthöhere Klasse. Diese Chance konnten Thomas und Regina fabelhaft nutzen und belegten einen hervorragenden 2. Platz von 21 gestarteten Paaren und konnten sich damit neben zahlreichen Punkten auch ihre erste Platzierung ertanzen. Das Ehepaar Hirsch musste sich in ihrer Klasse mit dem Viertelfinale und dem 17. Platz zufrieden geben. Am Sonntag gingen diese beiden Paare erneut an den Start. Dieses Mal tanzten sie allerdings Latein in der Fabriksporthalle, in der auf vier Flächen gleichzeitig getanzt wurde. Dazu stießen noch Markus und Steffi Grebe in der S- Klasse. Alle drei Paare tanzten gleichzeitig auf den verschiedenen Flächen ihrer jeweiligen Klasse. Markus und Steffi belegten einen zweiten Platz, Walter und Jutta Hirsch belegten in der Senioren I B-Latein den 9. Platz und Thomas und Regina ertanzten sich in der Senioren I C-Latein einen 12. Platz.
In den kommenden Wochen stehen für alle Paare weitere nationale und internationale Turniere an, bevor es für die meisten in eine kurze Sommerpause geht.
sg
21.5.2011 Hessen tanzt
Bei der 38. Ausgabe von "Hessen tanzt" waren wieder einige Lorscher Paare am Start. Hier eine erste Ergebnismeldung:
21.5.2011 Grebes im DM-Finale
„Wir sind sehr zufrieden mit unserer Leistung!“ So die Meldung an die Daheimgebliebenen von Markus und Steffi Grebe vom Tanzsportclub Rot-Weiß Lorsch nach dem Finale der Deutschen Meisterschaften der Senioren S-Latein am vergangenen Wochenende. Dabei war die Vorbereitung auf diese Meisterschaft aufgrund diverser Krankheitspausen nicht gerade optimal verlaufen und die beiden Klosterstädter waren froh, dass sie gerade noch rechtzeitig einigermaßen fit geworden waren. So hatte sich Markus am Ende des Wettkampftages mit dem 4. Platz auch gleich sein eigenes Geburtstagsgeschenk gemacht und es konnte im Anschluss demzufolge doppelt gefeiert werden.
In der modernen und großzügigen Stadthalle von Markranstädt richtete der Tanzsportclub Leipzig die Deutsche Meisterschaft der Jugend 10-Tänze (zwischen 16 und 18 Jahren) und der Senioren I S-Latein (ab 35 Jahren) aus. In beiden Klassen werden bereits seit 2002 gemeinsam die Meister ermittelt. Nach Berlin in den Jahren 1999 und 2001 war Leipzig erst die zweite Stadt im Osten der Republik seit Einführung der Senioren-Latein-Klasse, die den Zuschlag für diese Meisterschaft bekam. Und das nicht ganz ohne Grund. Waren in den vergangenen Jahren die Teilnehmerzahlen gerade bei den Senioren stetig gestiegen und hatte man die Meldezahl von 50 Paaren im vergangen Jahr nur knapp verpasst, so lag die Zahl der gemeldeten Paare in diesem Jahr aufgrund der großen Entfernung für viele Paare „nur“ bei 36 Paaren. Dafür zeichnete sich das Starterfeld durch eine hohe Klasse aus, da überwiegend die Paare angereist waren, die sich ein gutes Abschneiden erhofften, so dass sich die weite Anreise lohnte. Gerade in Deutschland ist die Anzahl qualitativ guter Seniorenpaare sehr hoch. So zählen die vorderen 8-10 deutschen Paare auch international zu den besten Tanzpaaren. Bei einer Weltmeisterschaft dürfen allerdings nur die beiden besten Paare eines Landes starten.
Markus und Steffi Grebe merkten trotz der für eine Deutsche Meisterschaft üblichen Anspannung bereits beim Eintanzen, dass sie einen guten Tag erwischt hatten und gut mit der Fläche zurecht kamen. So war es nicht verwunderlich, dass sie gemeinsam mit drei anderen Paaren mit voller Wertung in die nächste Runde gewertet wurden. Auch in den beiden folgenden Runden konnte kein weiteres Paar zu den vier Spitzen-Paaren aufschließen und ihnen nicht gefährlich werden. Im Semifinale der besten 12 Paare ging es für die restlichen Paare darum, sich möglichst gut zu präsentieren, um einen der beiden noch freien Finalplätze zu ergattern. Schlussendlich war die Angelegenheit für die neun Juroren aber eine klare Sache, so dass der Unterschied zwischen dem sechsten Finalpaar und dem Anschlussplatz in der Wertung doch sehr deutlich war.
Das Finale sollte richtig spannend werden. Entgegen den internationalen Gepflogenheiten gibt es auf deutschen Turnieren und Meisterschaften nach jedem Finaltanz eine offene Wertung, d.h. Paare wie Zuschauer sehen die jeweilige Bewertung sofort. Auf den Plätzen 2 und 3 ging es allerdings äußerst eng zu und der jeweilige Platz war nicht sofort ersichtlich, sondern musste nach allen Regeln des Tanzsportes errechnet werden. Für Markus und Steffi dagegen war es ab dem ersten Tanz eine klare Sache und sie ertanzten sich in allen fünf Tänzen einen guten vierten Platz. Im letzten Tanz erhielten sie sogar von vier der neun Wertungsrichter den dritten Platz. So konnten sie sich am Ende über die bislang beste Platzierung bei einer Deutschen Meisterschaft freuen. Der Sieg ging erwartungsgemäß wie im Vorjahr an Andreas Hoffmann/ Isabel Krüger (TSC Exelsior Köln). Den zweiten Platz und damit die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im November mussten die bisherigen Serien-Vizemeister Michael und Claudia Sawang aus Weinheim dem Deutschen Meister über 10 Tänze aus Bayern überlassen und sich knapp mit Platz drei zufrieden geben. Platz fünf ging an die Senioren II-Weltmeister (ab 45 Jahre) Georg Bröker/ Susanne Schantora vor den Vizelandesmeistern aus Nordrhein-Westfalen Nils Menge/ Sandra Hartl.
Auch die beiden mitgereisten Trainer Peter Müller und Anna Kravchenko waren mit ihren Schützlingen aus Lorsch sehr zufrieden und bescheinigten ihnen gerade im Finale die beste Leistung an diesem Tag. Eine Pause können sich die beiden TSC-Tänzer aufgrund weiterer Turniere aber erst im Sommer gönnen. Bereits am kommenden Sonntag steht mit „Hessen tanzt“ in der Frankfurter Eissport- bzw. Fabriksporthalle das größte Tanzsportereignis Hessens auf dem Programm, gefolgt von weiteren nationalen und internationalen Turnieren.
sg
9.5.2011 Physical Funk ist Deuter Meister und Europameister!

Die Hip Hop Crew „Physical Funk“ unter der Leitung von Luigi Fasini – kurz Faloo – kann das Jahr 2011 unbestritten als ihr erfolgreichstes bezeichnen. So wurde die siebenköpfige Mannschaft nicht nur zum 5. Mal in Folge Deutscher Meister, sondern dazu auch noch erstmals in ihrer Laufbahn Europameister. „Crass - damit haben wir nicht gerechnet!“, so die Meldung des Lorscher Hip Hop Trainers.
Bereits bei den 19. Deutschen Meisterschaften in der Bad Kreuznacher Konrad-Frey-Halle zeigte sich die Dominanz der Truppe. Rund 370 ausgewählte Hip-Hop-Street-Dance-Akteure aus dem gesamten Bundesgebiet in ca. 40 Crews traten vor weit über 1000 meist jugendlichen Zuschauern auf, um sich für die Europameisterschaft in Paris und die Weltmeisterschaft in Las Vegas qualifizieren.
Bereits am Vormittag begann die Veranstaltung in drei verschiedenen Altersklassen und zog sich bis in die späten Abendstunden. Die tollen Beats und artistischen Darbietungen der Tänzer brachten die Stimmung bereits im Vorfinale am Nachmittag zum Überkochen, bevor im großen Finale am Abend die Deutschen Meister der drei Alterskategorien ermittelt wurden.
In einer 2 bis 3- minütigen Choreografie versuchten die einzelnen bis zu 8 Mitglieder zählenden Crews die acht internationalen Wertungsrichter von ihrer Leistung zu überzeugen. Zu den Wertungskriterien zählen beim Hip Hop u. a. Technik, das Zeigen diverser Styles, Kreativität, Synchronität, Artistik, Musikalität, optischer Gesamteindruck und Vieles mehr. Die Bewertung erfolgt wie im Eiskunstlaufen in einer A- und einer B-Note. Je weniger „gemächliche Showeinlagen“ und je mehr schnelle, dynamische und originelle Akrobatikeinlagen, desto höher die Bewertung.
Nach durchweg gelungen Durchgängen war der Sieg von Physical Funk, die die Hip Hop Szene in Deutschland seit 2007 dominieren, eine klare Sache. Dass ihnen der Titel aber keinesfalls geschenkt werden würde, wussten die sieben Tänzer und Tänzerinnen durchaus. Seit November hatten sie sich intensiv auf die diesjährigen Meisterschaften vorbereitet und 3 bis 4 Mal pro Woche trainiert. Neben dem Meistertitel haben sich die aus Mannheim und Heidelberg stammenden Tänzer - die seit 2006 zusammen tanzen - damit auch erneut die Teilnahme an der diesjährigen WM Ende Juli in Las Vegas gesichert, für die sich die besten drei Teams pro Altersstufe qualifiziert haben. Zur Crew gehören in diesem Jahr: Anna Bassov (Kirak) und Ilker Kirak, Felix Lorenz, Armin Marvi, David Kwiek, Zwonko Jovanovic und Lui Fasini.
Vor der WM stand aber kürzlich erst einmal die Europameisterschaft in Paris an. Dort wartete mit dem Disney Land Paris in diesem Jahr ein ganz besonderer Austragungsort auf die mehr als 1000 Akteure der drei EM-Entscheidungen. Vor einer atemberaubenden Kulisse von über 4000 Zuschauern tanzten sich die Crews der drei Alterskategorien in die Herzen der Zuschauer und Juroren. Allein in der Adult-Gruppe, in der Physical Funk tanzten, traten 32 Crews an. Bereits bei den Stellproben hatte die Truppe im Alter von 20 bis 37 Jahren große Aufmerksamkeit mit ihrer Performance erregt und viel positives Feed Back erhalten.
Dadurch angespornt, gingen die sieben Tänzer natürlich hoch motiviert in den Wettkampf. Alle Hip-Hop-Crews brannten ein Feuerwerk an perfekt choreographierten Shows ab und begeisterten das Publikum. Gleich zwei deutsche Teams konnten sich für die Finalrunde qualifizieren. Umso größer war die Begeisterung der deutschen Delegation natürlich bei Bekanntgabe der Preisträger. Platz 1 ging an „Physical Funk“ und „WoMans Work“ aus Buchen konnte auch Platz zwei nach Deutschland holen. Mit diesem Ergebnis hatte keiner gerechnet! Die Sieger-Performance kann man sich unter youtube.com ansehen.
Faloo hatte dann noch doppelt Grund zur Freude. Nicht nur er war mit seiner eigenen Crew siegreich, sondern auch die Bad Kreuznacher Jugend Hip Hop-Formation „Own Risc“, deren Trainer er ist, konnte sich in der Altersgruppe der unter 18-Jährigen den Vize-Europameistertitel sichern.
Wer Faloo in Lorsch live erleben und mit ihm trainieren möchte, ist dazu herzlich eingeladen. Jeden Mittwoch (außer in den Ferien) trainiert seine Jugend-Gruppe im Alter von ca. 14-16 Jahren im Clubheim des Tanzsportclubs Rot-Weiß Lorsch in der Sandstr. 11 von 15.30 – 16.30 Uhr. Einen Überblick über alle Angebote in Sachen Tanz des Lorscher TSC kann man sich bei Interesse entweder direkt auf dieser Homepage des Vereins oder beim 2. Vorsitzenden unter vize@tsc-lorsch.de verschaffen. In allen Gruppen darf gerne geschnuppert werden.
sg
9.5.2011 TBW-Trophy
Bei sommerlichen Temperaturen lud der TSZ Stuttgart Feuerbach zu den ersten beiden Qualifikationsturnieren der diesjährigen TBW-Trophy-Serie der Senioren ein. Diese Turnierserie besteht jeweils aus drei Turnieren mit Doppelstartmöglichkeit an zwei Tagen und einem Endturnier, zu dem die besten 12 Paare der vorangegangenen Turniere eingeladen werden und den Gesamtsieger der Trophy unter sich ermitteln. Gleich zwei Paare des TSC Rot-Weiß Lorsch hatten gemeldet und sich ein wahres Marathonprogramm vorgenommen. Sowohl Ehepaar Hirsch als auch Thomas Bleyer und Regina Heiermann hatten an beiden Tagen jeweils für Latein und Standard – sprich für vier Turniere an zwei Tagen – gemeldet.
Erstmals nach dem Umbau fanden die Trophyturniere in den erst kürzlich fertiggestellten Räumlichkeiten des TSZ statt und boten den Paaren großzügige Räumlichkeiten und große, helle Tanzflächen. Die Paare fühlten sich in Stuttgart-Feuerbach gut aufgehoben und boten den Zuschauern hervorragendes Tanzen. Mit 265 Starts am Samstag und 263 am Sonntag war das erste Qualifikationsturnier gut besucht.
Thomas und Regina tanzten nach ihrem Umzug an die Bergstraße in Stuttgart ihre ersten vier Turniere für den Lorscher Tanzsportverein und gingen bei den Senioren I C-Latein (ab 35 Jahren) und den Senioren II C-Standard (ab 45 Jahren) an den Start. Da es in Deutschland offiziell noch keine Senioren II im Lateinbereich gibt, mussten sie sich hier mit deutlich jüngeren Paaren messen. An beiden Tagen erreichten sie in Latein die Zwischenrunde, wobei sie einmal mit Platz 7 ganz knapp das Finale verpassten, mit ihrer Leistung aber sehr zufrieden waren. Noch besser sollte es in Standard laufen. Hier erreichten sie an beiden Tagen das Finale und belegten einmal den 6. von insgesamt 19 Paaren und einmal den 6. von 24 Paaren und konnten damit in Standard gleich zwei Platzierungen mit nach Hause nehmen.
Auch für Walter und Jutta Hirsch sollte es ein sehr erfolgreiches Wochenende werden. Sie hatten in Stuttgart nach ihrem Aufstieg im Oktober 2010 bei den Senioren I B-Latein ihr Debut in der neuen Klasse und erreichten gleich bei ihrem ersten Start am Samstag das Finale von 13 gestarteten Paaren. Sie ertanzten sich mit einem hervorragenden 4. Platz in der Endabrechnung bereits ihre erste Platzierung. Dabei waren die Wertungen in den einzelnen Tänzen noch recht unterschiedlich und reichten von zwei dritten Plätzen in Rumba und Paso bis zu einem geteilten 5. Platz im Jive. Am zweiten Tag sollte es in Latein dann nicht ganz so gut laufen und sie mussten der Anstrengung der beiden Turniertage Tribut zollen. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass sie doch gerade erst vier Runden Standard mit nur 5 Minuten Pause zum Umziehen hinter sich gebracht hatten! Dennoch scheiterten sie mit Platz 7 nur knapp an der erneuten Finalteilnahme. Bei den Senioren I C-Standard konnten sie ebenfalls einmal die Endrunde erreichen, mussten sich dann aber mit Platz 7 zufrieden geben, der nicht als Platzierung für den Aufstieg angerechnet wird. Am Vortag hatte es mit Platz 9 noch nicht für eine Finalteilnahme gereicht, dennoch waren die beiden Klosterstädter durchaus mit der gezeigten Leistung und den Ergebnissen der Turniere sehr zufrieden.
Für die Senioren geht die TBW-Trophy am 9. und 10. Juli 2011 weiter mit dem zweiten Qualifikationsturnier in Öhringen. In zwei Wochen steht dagegen mit „Hessen tanzt“ in der Frankfurter Eissport- und Fabriksporthalle bereits das nächste tanzsportliche Großereignis vor der Tür, bei dem noch einige andere Lorscher Paare in unterschiedlichen Klassen an den Start gehen werden.
sg
24.04.2011 Blaues Band in Berlin
Am Osterwochenende fanden in Berlin zum 39. Mal die Tanzturniere um das "Blaue Band der Spree" statt. Für den TSC Rot-Weiß Lorsch sind Michael und Michaela Nimz beim Turnier der Senioren I in der Standardsektion an den Start gegangen. Zusammen mit 106 weiteren Paaren stellten sie sich dem Wertungsgericht aus 11 Nationen. Nach langer Winterpause und krankheitsbedingten Ausfällen im Frühjahr war es für die beiden spannend, ihren Leistungsstand zu ermitteln.
In der Vorrunde konnten die beiden Lorscher sich bereits gut in das Turnier einfinden und qualifizierten sich klar für die 1. Zwischenrunde. Ihre folgende Leistung wurde von neun der Wertungsrichter mit der maximalen Kreuzzahl bewertet, so dass die Teilnahme an der 48er Runde gesichert war. Entsprechend motiviert konnten Michael und Michaela erneut eine sehr gute Leistung abrufen. Höchst erfreut waren die beiden, als sie vom Turnierleiter - DTV-Präsident Franz Allert - für die Runde der besten 24 Paare aufgerufen wurden. In dieser Runde konnten sich Michael und Michaela nicht weiter verbessern und schlossen hoch zufrieden mit dem 24. Platz ab. Gewonnen wurde das Turnier vom amtierenden Weltmeisterpaar Tassilo und Sabine Lax. Das gesamte Ergebnis ist auf den Seiten des Blauen Bands der Spree nachzulesen. nz
17.04.2011 Grebes erneut Landesmeister!
Am vergangenen Wochenende standen für zwei weitere Lorscher Tanzpaare die hessischen Meisterschaften auf dem Programm. In der Hegelsberghalle in Griesheim gab es an diesem Tag insgesamt vier spannende und hochkarätige Entscheidungen bei hessischen Titelkämpfen.
Den Auftakt machten die Paare der Senioren I S-Latein. Dabei gingen natürlich auch Markus und Steffi Grebe vom TSC Rot-Weiß Lorsch an den Start, unterstützt von den zahlreich mitgereisten Fans aus dem heimischen Club. Von Beginn an ließen die beiden Finalisten der Deutschen Meisterschaften 2008-2010 keinen Zweifel daran aufkommen, wer den Titel mit nach Hause nehmen durfte. Bereits in der Vorrunde bewiesen sie ihre Klasse und zogen mit allen Wertungen in das Finale ein. So gab es nach Vor- und Endrunde erwartungsgemäß auf den Medaillenplätzen das gleiche Ergebnis wie im Vorjahr: Gold für die beiden Klosterstädter, Silber für Ehepaar Heberer aus Rödermark und Bronze ging an Ullrich und Carmen Sommer aus Gießen. Damit haben Markus und Steffi ihren bislang 8. Hessenmeistertitel für sich verbuchen können und bereiten sich nun in den kommenden Wochen intensiv auf die Deutsche Meisterschaft im Mai vor.
In der letzten Meisterschaftsentscheidung des Tages gingen Hao Wang und Rosemarie Rausch in der für sie noch neuen Hauptgruppe A-Standard an den Start. Dass in der zweithöchsten Amateurklasse ein anspruchsvolles Niveau herrscht, mussten sie am eigenen Leib erfahren und sich mit einem Platz im Semifinale begnügen.
Am gleichen Tag holten Walter und Jutta Hirsch mit einem fünften Platz in ihrem ersten Senioren I C-Standard Turnier in Aschaffenburg ihre erste Aufstiegsplatzierung für die B-Klasse, auch wenn sie mit ihrer gezeigten Leistung nicht vollständig zufrieden waren.
sg
17.04.2011 Neue Vorstandsmitglieder
Die Jahreshauptversammlung des TSC Rot-Weiß Lorsch Bergstraße e.V. tagte Ende März in der Lorscher Nibelungenstube. Die Versammlung lief unter der Leitung von Mathias Sommer im gewohnt professionellen Rahmen zur allgemeinen Zufriedenheit der anwesenden Mitglieder.
Nach den obligatorischen Berichten aus den einzelnen Vorstandsresorts und Beschlussfassungen zu Gebührenordnung wurde der Vorstand auf Grund des Vorschlages der Kassenprüfer einstimmig entlastet. Damit war das Geschäftsjahr 2010 abgeschlossen und der Startschuss für 2011 gegeben. Die Führungsmannschaft, die in diesem Jahr die Geschicke des Vereins leiten wird, hat sich dabei an zwei Stellen verändern müssen: Mit Frank Hechler und Jutta Buchholz standen zwei Amtsinhaber nicht mehr zur Verfügung. Frank Hechler hat sich beruflich so weit verändert, dass er aus Kapazitätsgründen das Amt des 2. Vorsitzenden nicht mehr ausfüllen kann. Jutta Buchholz hat sich für die Fortsetzung ihrer sportlichen Karriere entschieden und das Amt der Vorsitzenden des Organisationsausschusses zur Verfügung gestellt. Nach herzlichem Dank für Ihre geleistete Arbeit war es dem verbliebenen Team gelungen, jeweils kompetente Nachfolger präsentieren zu könnne. So übernahm Thomas Bleyer die Nachfolge von Frank Hechler und Regina Heiermann hat den Organisationsausschuss übernommen. Wir wünschen den beiden neuen Vorstandsmitlieder viel Erfolg uns Spaß bei Ihrer Arbeit.
Auf dem Bild fehlen die bereits von der Jugendversammlung gewählte Jugendwartin Ina Angermüller und die Sportwartin Yvonne Scheller.nz
5.4.2011 Vizemeistertitel für Ehepaar Hirsch - Grebes 2. in Bonn
„Wir sind happy! Vize-Meister!“ So die kurze Meldung von Walter und Jutta Hirsch vom TSC Rot-Weiß Lorsch. Für die Lorscher Tanzpaare hat nun die Zeit der Landesmeisterschaften begonnen. So auch für Walter und Jutta. Sie konnten mit einem 2. Platz bei den Hessischen Meisterschaften in der Senioren I D-Standard-Klasse an ihre Erfolge im Lateinsektor anknüpfen und ihren Aufstieg feiern.
Markus und Steffi Grebe konnten ebenfalls einen zweiten Platz erringen, und zwar bei einem Einladungsturnier in Bonn.
In der Langener Stadthalle wurden an diesem Wochenende insgesamt 5 Meistertitel neu vergeben. In der Einsteigerklasse der Senioren I Standard dominierten Walter und Jutta von Beginn an das 11-paarige Feld und zogen als einziges Paar mit sämtlichen Wertungen als Favoriten in die Endrunde ein. Hier allerdings mussten sie sich überraschend mit zwei zweiten Plätzen und einem ersten Platz im abschließenden Quickstep ganz knapp dem neuen Landesmeister Ulf und Claudia Stiller vom Gießener Tanzclub 74 geschlagen geben, die die Wertungsrichter stark polarisiert hatten. Nur als sechste ins Finale eingezogen, erhielten die Gießener in den einzelnen Tänzen von den 5 Wertungsrichtern entweder die Eins oder die Sechs. Doch das sollte in zwei Tänzen dennoch zum Sieg reichen, so dass das Lorscher Paar das Nachsehen hatte. Trotzdem waren die beiden Klosterstädter zufrieden und gingen auch in der C-Klasse, in die sie nun aufgestiegen sind, an den Start. Endlich durfte Jutta ihr neues Standard-Kleid anziehen, welches in der Einsteigerklasse noch nicht erlaubt ist und gerade rechtzeitig für die Landesmeisterschaften fertig geworden war.
Auch in der neuen Klasse und mit einem Tanz mehr konnten sich Walter und Jutta gut behaupten und in dem 12-paarigen Feld erneut die Endrunde erreichen. Auch hier sollte es für die beiden erneut knapp werden. Dieses Mal ging es dabei allerdings um Platz fünf oder sechs. Trotz guter Leistung sollte es am Ende wieder um einen einzigen Punkt nicht reichen und sie belegten in der Gesamtwertung Platz 6. Nach insgesamt vier getanzten Runden waren Walter und Jutta Hirsch aber durchaus mit den Ergebnissen des Tages sehr zufrieden und gehen hochmotiviert die weitere Trainingsphase an, um sich in der neuen Klasse möglichst schnell zu etablieren und wieder Aufstiegsplätze- und Punkte für die B-Klasse zu sammeln.
Auch für Markus und Steffi Grebe stehen in Kürze die Landesmeisterschaften an. Da bot das Einladungsturnier in Bonn, zu dem die beiden geladen worden waren, noch einmal eine gute Möglichkeit, den aktuellen Trainingsstand zu überprüfen. Trotz Erkältung beschlossen die beiden, sich der starken Konkurrenz zu stellen. Dass nicht die Erkältung die besondere Herausforderung des Turnieres darstellen sollte, zeigte sich beim Eintanzen - die Fläche war spiegelglatt! Zu Turnierbeginn wurde die Fläche auf Drängen der Paare noch einmal präpariert und siehe da, auf einmal konnten die Paare tatsächlich tanzen! Markus und Steffi brauchten noch zwei Tänze, bis sie dem Boden wirklich trauten, aber dann lief es wieder wie gewohnt. Die Endrunde konnten sie mit allen Wertungen klar erreichen.
Nun wurde es für die beiden Lorscher spannend. Im Finale tanzten drei Finalpaare und zwei Semifinalpaare der letzten Deutschen Meisterschaft. In der Samba mussten sich Markus und Steffi erwartungsgemäß aber dennoch nur knapp hinter den Deutschen Vizemeistern auf Rang drei einordnen. Aber bereits im Cha-Cha wendete sich das Blatt und Markus und Steffi hatten die Nase vorn. Sie erwarteten nun einen spannenden Zweikampf, zu dem es aber dann doch nicht kommen sollte. Die Rumba und der anschließende Pasodoble gingen überraschend klar mit allen zweiten Plätzen an Markus und Steffi, die damit bereits vor dem letzten Tanz den zweiten Platz im Gesamtergebnis sicher hatten. Auch den abschließenden Jive konnte das Paar des TSC Lorsch noch einmal für sich entscheiden und somit erstmals mit vier gewonnenen Tänzen klar vor den Deutschen Vizemeistern Michael und Claudia Sawang aus Weinheim liegen. Der Sieg ging erwartungsgemäß und eindeutig an die Deutschen Meister und 6. der Weltmeisterschaft Andreas Hoffmann/ Isabel Krüger aus Köln. Nun gilt es, die Erkältung auszukurieren, um für die anstehenden Landesmeisterschaften gut gerüstet zu sein.
sg
20.3.2011 Turniersieg und Aufstieg für Haotian Wang und Rosemarie Rausch
Finale bei Weltranglistenturnier von Grebes
Erneut konnten am vergangenen Wochenende zwei Lorscher Tanzpaare mit hervorragenden Ergebnissen auf sich aufmerksam machen.
Das Ehepaar Grebe platzierte sich bei einem Weltranglistenturnier in Dresden sehr erfolgreich, Haotian Wang und Rosemarie Rausch konnten bei den Kaiserslauterner Tanzsporttagen mit dem Turniersieg ihren Aufstieg in die Hauptgruppe A-Standard perfekt machen.
Bereits freitags traten Markus und Steffi Grebe die Fahrt nach Dresden an, da ihr Turnier schon am frühen Vormittag des folgenden Tages begann.
Nachdem das Turnier im letzten Jahr erstmals mit großem Erfolg durchgeführt worden war, hatten sich die Veranstalter entschieden, in diesem Jahr noch mehr Weltranglistenturniere in diversen Altersgruppen an zwei Tagen anzubieten. Dass die Ausrichter ein Händchen für eine gute und schöne Veranstaltung haben, hatte sich schnell herumgesprochen, so dass sich in allen Turnieren viele Top-Paare angekündigt hatten.
So auch bei den Senioren S-Latein. Neben den amtierenden Weltmeistern aus Frankreich waren noch weitere drei Paare aus dem WM-Finale am Start. Dazu gesellten sich zahlreiche weitere Paare aus der Weltspitze, so dass auch die neun Wertungsrichter bereits zum Semifinale der besten zwölf Paare ganz schön ins Schwitzen gerieten bei der Auswahl der Paare.
Auch Markus und Steffi wussten, dass bereits der Einzug in das Halbfinale kein Spaziergang war und das Turnier so gut besetzt war wie nur sehr wenige andere Turniere. Dennoch gelang den beiden Klosterstädtern eine hervorragende Runde und das Semifinale war geschafft. Wie weit es nun wohl noch nach vorne gehen würde? Das war für viele Paare des Halbfinales nun die spannende Frage. Die Freude bei den beiden Lorschern war dementsprechend groß, als sie tatsächlich für das Finale aufgerufen wurden.
Auch in der Schlussrunde brachten Markus und Steffi noch einmal eine hervorragende Leistung aufs Parkett und belegten am Schluss hinter den vier WM-Finalisten den fünften Platz. Noch mehr Grund zur Freude hatten sie, als sie sahen, wie nah sie am Viertplatzierten dran gewesen waren. Den Cha-Cha waren sie genau gleichplatziert und in zwei weiteren Tänzen hatten sie nur mit einer einzigen Wertung verloren – das war ein tolles Ergebnis für Markus und Steffi!
Zur gleichen Zeit tanzte mit Haotian Wang und Rosemarie Rausch ein weiteres Paar des Lorscher Tanzsportvereins, und zwar in Kaiserslautern bei den dortigen Tanzsporttagen. Bereits im Vorfeld war für die beiden klar, dass der langersehnte Aufstieg in die A-Klasse, die zweithöchste Tanzsportklasse, an diesem Tag in greifbarer Nähe war, fehlten ihnen doch nur noch zwei Aufstiegspunkte. Bei dem mit sechs Paaren zahlenmäßig eher schwach besetzten Turnier der Hauptgruppe B-Standard würde ihnen also bereits ein vierter Platz zum Aufstieg reichen, doch natürlich wollten die beiden erfolgreichen Tänzer mehr. Bereits in der Vorrunde machten sie dies deutlich und meldeten ihren Anspruch auf den Turniersieg an. Diesem stand auch im anschließenden Finale nichts im Wege, so dass sie das Turnier klar mit 23 von 25 möglichen Einsen für sich entschieden. Auch das Publikum war von den beiden Lorscher Tänzer begeistert und würdigte ihre Leistung mit tosendem Applaus.
Damit haben die beiden Studenten ziemlich genau zwei Jahre nach ihrem ersten gemeinsamen Training den Aufstieg geschafft. Die Bilanz ihrer bisherigen Turniere ist beeindruckend. Von den insgesamt 22 gemeinsamen Turnieren haben sie 11 gewonnen, darunter auch die Landesmeisterschaft im vergangenen Jahr und die Turnierserie der TBW-Trophy und vier Mal den zweiten oder dritten Platz belegt. Durch den Gewinn der Landesmeisterschaft 2010 wurden sie außerdem noch in den hessischen Kader aufgenommen. Nun stehen weitere zahlreiche Stunden im Trainingssaal an, um in der neuen Klasse möglichst schnell Fuß zu fassen und die nächsten Platzierungen und Punkte für die höchste Klasse im Amateurtanzsport, die Sonderklasse, zu sammeln. Dafür sind allerdings doppelt so viele Platzierungen erforderliche wie bisher, nämlich 10 Stück.
sg
21.2.2011 Grebes in Tilburg - Kolips in Wiesbaden
Auch in diesem Jahr stehen für die Paare des TSC Rot-Weiß Lorsch wieder zahlreiche Turniere im In- und Ausland auf dem Programm. Die Ehepaare Grebe und Kolip konnten jeweils bei ihren ersten Turnieren in 2011 an die Erfolge im letzten Jahr anknüpfen.
Markus und Steffi Grebe starteten nach fast 3 Monaten verletzungsbedingter Zwangspause wieder bei einem Weltranglistenturnier im niederländischen Tilburg und konnten sich auf Anhieb bis ins Finale vortanzen. Das Turnier war als Standortbestimmung gedacht und sollte zeigen, ob Markus und Steffi wieder soweit fit waren, um gegen die starke internationale Konkurrenz bestehen zu können. Die Vorrunde klappte bei beiden ausgesprochen gut und der Einzug ins Semifinale war reine Formsache. Dieses gestaltete sich dann aber schon zu einem hervorragenden Konditionstraining, da alle fünf Tänze mit nur geringer Pause hintereinander durchgetanzt werden mussten. Auch diese Runde meisterten die beiden Klosterstädter mit Bravour und qualifizierten sich klar für die Endrunde.
Bei äußerst gemischter Wertung hatten Markus und Steffi in den einzelnen Finaltänzen ein paar Mal Pech, so dass sie am Ende trotz zahlreicher Wertungen von 1 bis 3 einen Treppchenplatz knapp verpassten und sich mit Platz vier zufriedengeben mussten. Dennoch waren sie mit ihrer Leistung zum aktuellen Zeitpunkt sehr zufrieden.
Stefan und Inge Kolip starteten derweil auf nationalem Parkett beim deutschen Ranglistenturnier in Wiesbaden. Erstmals hatten sie sich durch die Ergebnisse der vergangenen Turniere wieder ein Sternchen für die erste Runde verdient und mussten erst ab der zweiten Runde in das Turniergeschehen eingreifen. Auch bei ihnen lief bis in die Runde der besten 24 Paare alles glatt und sie präsentierten sich trotz angeschlagener Gesundheit sehr souverän. Nun ging es um den Einzug in das Semifinale. Und tatsächlich – diesmal hatte es geklappt und sie hatten ihr Ziel erreicht und sich als zwölftes Paar qualifiziert. In der Vorschlussrunde mobilisierten Stefan und Inge noch einmal alle Kräfte und konnten noch ein paar Kreuzchen ergattern, sodass sie am Ende den 10 Platz belegen konnten, über den sich die beiden sehr freuten, war es doch die erste Semifinalteilnahme seit langem.
sg
6.2.2011 Hessenmeisterschaft der Kinder D Latein
Stolz kehrten Julian Hirsch und Selina Grebe - das einzige Kinderpaar des TSC Rot-Weiß Lorsch - von ihrer ersten Landesmeisterschaft zurück.
Die ersten Meisterschaftsentscheidungen des neuen Wettkampfjahres wurden in den Kinder- und Juniorengruppen ausgetragen und fanden unter großem Publikumsinteresse in der TV-Turnhalle in Groß-Zimmern statt. Die TSA d. SV Blau-Gelb Dieburg war erneut ein guter und sehr bemühter Gastgeber für die Lateinnachwuchspaare. Sechs Entscheidungen waren von den fünf hessischen Wertungsrichtern zu fällen.
Den Auftakt machten die 16 Paare in der Kinder D-Klasse. Nach einigen Turnierstarts im vergangenen Jahr, war dies die erste Meisterschaft für Selina und Julian - entsprechend groß war die Aufregung. Doch mit Hilfe ihres Trainers Robert Wolf bekamen die beiden Nachwuchstänzer des Lorscher Tanzsportclubs ihre Nerven schnell in den Griff und sie starteten gut in den Wettkampf. Mit Spannung erwarteten sie die Bekanntgabe der Semifinalisten. „Wir sind dabei!“, jubelten die beiden, als das Ergebnis endlich durchgegeben wurde und konnten es erst gar nicht fassen. Erstmals hatten sie damit den Einzug in die nächste Runde geschafft, und das auch noch ausgerechnet bei der Meisterschaft! Nun konnten die beiden locker und befreit auftanzen, denn ihr Ziel hatten sie damit schon klar erreicht. Die zweite Runde sollte ebenfalls gut laufen, auch wenn sie als relative Neulinge nicht so souverän auftraten wie ihre Mitstreiter, die zumeist schon deutlich mehr Erfahrung im Wettkampfgeschehen vorweisen können wie die beiden Klosterstädter.
Für das Finale der besten sechs Paare konnten sich Julian und Selina zwar trotz guter Leistung erwartungsgemäß nicht qualifizieren, dennoch waren sie mit sich sehr zufrieden. Wie knapp sie das Finale tatsächlich verpasst hatten, zeigte sich bei der Abholung ihres Startbuches. Da stand es schwarz auf weiß: „Platz 7!“ Das war eine Überraschung, über die sich die beiden noch einmal sehr freuten. Damit hatten sie das Finale und den damit verbundenen möglichen Aufstieg in die nächste Klasse nur ganz knapp verpasst. Der Meistertitel ging nach sehr gemischten Wertungen an Maximilian Lenner/Tanita Weggler vom TSC Rot-Weiß Viernheim. sg
16.01.2011 Sportlerehrung 2010 der Stadt Lorsch
Wie in den vorangegangenen Jahren war der TSC Rot-Weiß Lorsch auch dieses Jahr wieder mit einigen seiner aktiven Turnierpaare auf der Sportlerehrung der Stadt Lorsch für das Jahr 2010 vertreten. Diese fand, wie die vergangenen Jahre auch, in der Sporthalle der Werner-von-Siemens Schule statt; dieses Mal allerdings erstmals am Nachmittag, in der Hoffnung einer größeren Publikums-Resonanz.
Im Rahmenprogramm begeisterte dieses Jahr die Video Clip-Gruppe „Beat Freaks“ vom TSC Lorsch unter der Leitung von Ina-Nicole Angermüller das Publikum.
Geehrt wurden von den aktiven Turnierpaaren des Lorscher TSC für sportliche Erfolge im Jahr 2010 folgende 6 Paare und eine Mannschaft:
Peter Müller, seit mehr als zwanzig Jahren Standardtrainer des TSC Lorsch, und seine Frau Tatiana (Trainerin der Breitensportler) erhielten neben der normalen Ehrung auch zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung zum Sportler des Jahres für ihr hervorragendes Abschneiden bei der Kür-Weltmeisterschaft der IPDSC Professionals in den Standardtänzen. Mit ihrer Darbietung belegten sie im April im spanischen Sitges, nahe Barcelona, einen herausragenden 3. Platz und konnten sich damit im Vergleich zum Vorjahr sogar noch einmal um einen Rang nach vorne schieben.
Markus und Steffi Grebe erhielten die Auszeichnung für den 1. Platz bei der Hessischen Meisterschaft der Senioren S-Latein und der Hauptgruppe II S-Latein, den 5. Platz bei der Deutschen Meisterschaft Senioren Latein sowie für den 6. Platz beim Deutschlandpokal (gleichbedeutend mit einer Deutschen Meisterschaft) der Hauptgruppe Il S-Latein.
Stefan und Inge Kolip starteten nach ihrer Babypause erstmals wieder bei Hessischen Titelkämpfen der Senioren I S-Standard und konnten hier einen sehr guten 3. Platz auf dem Podest belegen. Auch sie wurden bei der Sportlerehrung mit Medaillen und Geschenken bedacht.
Mit Napoleon Wittig und Yvonne Scheller wurde ein weiteres Lorscher Standardpaar geehrt. Sie hatten bei der Landesmeisterschaft der Hauptgruppe II S-Standard zum wiederholten Male das Finale erreicht und im zurückliegenden Jahr den 5. Platz belegt.
Haotian Wang und Rosemarie Rausch waren erstmals bei der Lorscher Sportlerehrung dabei. Sie wurden für den 1. Platz bei den Hessischen Meisterschaften in der Hauptgruppe B-Standard geehrt, den sie im Frühjahr in Frankfurt erringen konnten.
Als sechstes und letztes Paar des TSC Rot-Weiß Lorsch wurden Walter und Jutta Hirsch geehrt. Sie belegten bei der Landesmeisterschaft Senioren D- und C-Latein jeweils den 1. Platz, bei der Hessenmeisterschaft der Hauptgruppe II C-Latein noch einmal den 3. Platz und bei den Hessischen Titelkämpfen der Senioren I D-Standard erreichten sie ebenfalls das Finale und belegten Platz 5.
Als Mannschaft wurde die Hip Hop Gruppe „Physical Funk“ unter der Leitung von Faloo, dem Hip-Hop Trainer des TSC Lorsch, für ihren erneuten Sieg bei den Deutschen Meisterschaften im Hip Hop und Street Dance geehrt. Diesen konnten sie 2010 bereits zum sechsten Mal erringen. Die weiteren Mitglieder der Truppe sind: Muharem Demiri, Zvonimir und Slavko Jovanovic, Anna Bassov, Christine Renschler, Markus Heldt und Ilker Kirak.
Zur Lorscher Sportlerehrung kam für Markus und Steffi Grebe als einziges Lorscher Paar auch noch die Sportlerehrung des Hessischen Tanzsportverbandes hinzu. Für diese waren die beiden Lateintänzer durch das Erreichen des Finales bei der Deutschen Meisterschaft bereits zum dritten Mal in Folge nominiert. Zusammen mit Frank Hechler als Vertreter des Vorstandes nahmen sie an der Ehrung teil.
sg

19.12.2010 Ferienspielangebot in Bensheim
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23.12.2010 Weihnachtsfeier bei TSC
Der letzte offizielle Termin für dieses Jahr war im TSC Rot Weiß Lorsch die Weihnachtsfeier der Kinder und Jugendlichen. Erstmals wurde sie vom Clubheim in das Lorscher Paulusheim verlegt, da der Platz bereits in den vergangenen Jahren kaum mehr gereicht hatte. Nach der deutlichen Ausweitung der Kindergruppen in diesem Jahr war dies eine sehr gute Entscheidung. Mit ca. 160 Teilnehmern war selbst das Paulusheim bis auf den letzten Platz gefüllt.
Tanzmäuse, Dance Kids, Sweet Girls und Beat Freaks bescherten allen Besuchern mit ihren Tänzen einen wunderschönen 4. Advent bei Kaffee und Kuchen. Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten dabei die Kleinsten. Die Tanzmäuse im Alter von 3-5 Jahren, die ansonsten bei Auftritten noch nicht dabei sind, zeigten sich bei ihren beiden Tänzen sichtlich beeindruckt von den zahlreichen Zuschauern und vergaßen vor lauter neuen Eindrücken und blitzenden Fotoapparaten ab und an einmal die Choreografie, was ihrer Leistung aber keineswegs schadete, sondern sehr sympathisch wirkte. Zusammen mit ihrer Trainerin Ina Angermüller zeigten sie neben einem Weihnachtslied auch noch eine Choreografie zu dem bekannten Kinderlied „Das Lied über mich“.
8 Mädchen der Dance Kids im Alter von 6-8 Jahren zeigten ihr Können zu Hip Hop Beats, gefolgt von den Sweet Girls (8-11 Jahre), die ebenfalls eine Mischung aus Hip Hop und Jazztanz zeigten. Beide Gruppen begeisterten das Publikum mit ihren Darbietungen, sodass es sich zum rhythmischen Mitklatschen hinreißen ließ.
Den Abschluss der Aufführungen bildeten die Beat Freaks (11-15 Jahre) mit gleich vier verschiedenen Choreografien und Tanzstilen. Fetzige Jive-Musik wurde von lebenslustigen Samba/Salsa-Rhythmen abgelöst, gefolgt von ihrem Turnierprogramm, mit dem sie auf ihrem ersten Wettkampf direkt den zweiten Platz belegt hatten. Zum Schluss kehrten sie mit einem Tanz zu „Jingle Bells“ wieder zurück zu einem Weihnachtslied und gaben der gesamten Veranstaltung einen stimmigen Abschluss. sg
7.12.2010 Grebes im Finale des Deutschland-Pokals
Ein insgesamt durchwachsenes Wettkampfjahr konnten Markus und Steffi Grebe vom TSC Lorsch zum Schluss noch einmal mit einem Erfolg krönen. Beim Deutschlandpokal der Hauptgruppe II S-Latein konnten sie zum zweiten Mal in diesem Jahr das Finale einer Deutschen Meisterschaft erreichen.
Hatten die beiden Lorscher Tänzer im zurückliegenden Jahr vor allem auf den internationalen Weltranglistenturnieren aufgrund diverser Krankheiten und Verletzungen oftmals nicht ihr volles Leistungsvermögen abrufen können, so waren sie auf den nationalen Meisterschaften zur rechten Zeit wieder fit.
Nach dem Sieg bei den Landesmeisterschaften und einem fünften Platz bei den Deutschen Meisterschaften der Senioren Latein (ab 35 Jahren) im ersten Halbjahr stand nun im Herbst und Winter die Hauptgruppe II (ab 28 Jahren) auf dem Programm. Bereits die Landesmeisterschaft Ende Oktober konnten Markus und Steffi vor heimischem Publikum in souveräner Manier gewinnen, so dass die Qualifikation für den Deutschlandpokal damit klar war.
Aufgrund eines völlig indiskutablen Zeitplanes konnten die Veranstalter in der Kamener Stadthalle zur Vorrunde nur 19 Lateinpaare zu früher Stunde am Morgen begrüßen. Das Feld war zwar im Vergleich zum Vorjahr um einige Paare geschrumpft, allerdings sehr erlesen, da nur Paare gemeldet hatten, die sich entweder Chancen auf das Finale ausrechneten oder aus der Nähe kamen. So spekulierten auch Grebes mit einem Platz im Finale, kamen sich beim morgendlichen Eintanzen auf der Fläche aber ganz schön „alt“ vor. Die meisten der anwesenden Paare waren zehn und mehr Jahre jünger als sie!
Die Vorrunde absolvierten alle Paare mehr schlecht als recht, da die Uhrzeit für Tänzer viel zu früh war und die Halle außer den Paaren völlig leer war, so dass von Meisterschaftsstimmung noch nichts zu spüren war. Das sollte sich zur zweiten Runde aber gewaltig ändern. Diese fand nämlich 10 (!) Stunden später in einer festlichen Abendveranstaltung statt. Alle qualifizierten Paare versuchten diese lange Zeitspanne möglichst gut zu nutzen. Dass die Seniorenpaare auch gegen die „Jungen Wilden“ bestehen können, hatten sie bereits eindrucksvoll bewiesen. Alle vier anwesenden Seniorenpaare hatten sich für die Abendveranstaltung qualifiziert!
Nun kam endlich die richtige Stimmung auf und die Meisterschaftsentscheidung konnte beginnen. Bei Markus und Steffi lief bis zum vorletzten Tanz des Semifinales alles gut. Dann bekam Markus plötzlich Probleme mit Krämpfen, so dass die beiden Klosterstädter das Finale für sich bereits abgehakt hatten, da es mindestens neun gute Paare gab, die alle ins Finale kommen konnten. Umso überraschter waren sie, als sie doch für die siebenpaarige Endrunde aufgerufen wurden. Trotz der vorherigen Krämpfe liefen die ersten Tänze bei dem Lorscher Paar wieder gut – dennoch belegten sie bei gemischter Wertung von vier bis sieben zweimal knapp den siebten Platz. In der Rumba konnten sie das Blatt noch einmal wenden und sich auf Platz sechs vorschieben. Nun kam es noch einmal darauf an, alle Reserven zu aktivieren. Dies gelang ganz gut, doch dann fingen die Krämpfe bei Markus wieder an. Dennoch konnten sie sich auch in den beiden abschließenden Tänzen auf dem sechsten Platz behaupten. Damit konnten sie auch in der Endabrechnung den Bronzemedaillengewinner der Deutschen Meisterschaft der Senioren hinter sich auf den siebten Platz verweisen und selbst den sechsten Platz belegen, mit dem sie aufgrund der Probleme sehr zufrieden waren. sg
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